SV Rot-Weiß Neuwürschnitz - SpG SpVgg/ZT II 3:1 (1:0)

Startelf:
Weichert – Loos – Steinert – Winkler – Hofmann – Böttger – Hengst – Morbach – Lämmel – Seidel – C. Nestler
Tore:
17.
53.
62.
77.
1:0 John-Paul Schmidt
2:0 Michel Heinze
3:0 Chris Kunze
3:1 Rico Morbach
Auswechslungen:
63.
69.
Rico Morbach für Maximilian Winkler
Tommy Hirschböck für Erik Steinert

Nachdem der bisherige Verlauf der Rückrunde doch sehr unbefriedigend verlief, wollte man versuchen etwas Zählbares aus Neuwürschnitz mitzunehmen. Das dies kein leichtes Unterfangen werden würde war dabei allen klar.

Wir begannen konzentriert, allerdings merkte man dennoch die Nervosität, welche sich auf Grund der vorherigen Ergebnisse nicht so recht abstreifen ließ.

In der 17. Minute fiel dann nach einem Kopfball die Führung für den Gastgeber. In der Folge ließen wir allerdings keine größeren Chancen mehr zu, hatten selbst jedoch gute Chancen den Ausgleich zu erzielen, was aber leider nicht gelang.

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor auf den Ausgleich hinzuarbeiten und weiter konzentriert zu spielen. Dies gelang uns leider nur bis zur 53. Minute. Im Anschluss an eine Hereingabe konnte der Ball nicht richtig geklärt werden und der gegnerische Stürmer agiert gedankenschnell und spitzelt den Ball zur 2 zu 0 Führung ins Tor. Leider schafften wir es im Anschluss nicht uns eigene Torchancen zu erspielen. Stattdessen erzielte der Gegner in der 63. Minute das 3 zu 0 – allerdings aus klarer Abseitsposition. In der 77. Minute wird das energische Nachsetzen von Rico Morbach belohnt, in dem ihn der Torwart nur noch anschießen kann und der Ball zum 3 zu 1 ins Netz rollt. Im Anschluss versuchen wir weiter Druck zu machen, was uns zwar gelingt, allerdings entstehen keine weiteren Torchancen. Einzig über einen Elfmeter hätte sich der Gastgeber nicht beschweren können, jedoch war vorher die Fahne des Linienrichters (wieder) oben, sodass das Foul an Kai Lämmel nicht geahndet wurde. Leider schafften wir es nicht die ordentliche Einstellung in ein gutes Ergebnis umzumünzen. Die nächste Möglichkeit bietet sich aber bereits am Sonntag im Heimspiel gegen den FSV Hohndorf.

Noch kurz ein Wort zu den Linienrichtern, speziell dem Herren an der Linie der Trainerkabinen. Uns ist sehr wohl bewusst, dass Heimlinienrichter nicht immer zu 100% objektiv entscheiden und enge Entscheidungen eher für die Heimmannschaft ausgelegt wird – soweit alles gut. Was der spezielle Herr aber gezeigt hat geht weit über das „Normale“ hinaus. Die Fahne in tatsächlich jeder Situation für die eigene bzw. gegen die gegnerische Mannschaft zu heben ist einfach eine Frechheit. Man könnte ihm ja noch zu Gute halten, dass er es einfach nicht besser weiß und kann. Allerdings wusste er das wohl. Davon zeugen die Aussagen gegenüber unserer Spieler während des Spiels, dass er einfach heut definitiv die Fahne nicht für uns heben wird. Dies ist gelinde gesprochen eine Sauerei und hat der SV Neuwürschnitz auch nicht nötig – was übrigens auch die Spieler aus Neuwürschnitz so sahen.

Hier sollte man wirklich überlegen wie weit die "Vereinsbrille" dies rechtfertigt, da dies nicht nur dem Gegner einfach unfair gegenüber ist. Auch der Schiedsrichter wird in seiner Arbeit nicht nur nicht unterstützt, sondern vielmehr „sabotiert“ und dem Unmut des Gegners ausgesetzt. Vielleicht einfach mal darüber nachdenken.